KuRoBi4all

Ein kooperatives Forschungsprojekt der Stadtbibliothek Pankow, der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) und artspring berlin

Die Stadtbibliothek Pankow, die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) und das Künstler:innennetzwerk artspring arbeiten eng zusammen, um die Potenziale von Robotik im öffentlichen Raum von Bibliotheken zu erforschen. Sie tun dies im Rahmen des Projekttitels „Kunst – Robotik – Bibliothek für Alle“ oder kurz „KuRoBi4all“. Das Hauptziel dieses gemeinsamen Projekts besteht darin, Robotik für Bibliotheksbenutzerinnen und -benutzer leichter zugänglich und nachhaltig nutzbar zu machen.

In der Herangehensweise und der Gestaltung der Robotik spielen künstlerische Aspekte eine bedeutsame Rolle. Ein Team aus Künstlerinnen und IT-Entwicklerinnen leitet das Projekt mit großer Hingabe. Dabei erhalten sie tatkräftige Unterstützung von Studierenden der HWR. Dieses Team steht in kontinuierlichem Austausch mit den Nutzerinnen und Nutzern der Stadtbibliothek Pankow. Die Methodik des Projekts strukturiert sich durch einen partizipativen Design Thinking-Prozess. Hierbei handelt es sich um ein ausdrücklich partizipatives Projekt, das die aktive Beteiligung der Öffentlichkeit herzlich begrüßt.

Ku

Kunst

Welche Potentiale hat eine künstlerische Perspektive auf digitale Technologien, ohne einen steten Fokus auf Effizienz und Produktivität, um einerseits Kunst erlebbar zu machen und andererseits einen anderen – partizipativen – Blickwinkel auf den technologischen Wandel insgesamt zu ermöglichen?

Ro

Roboter

Kann durch Digitalisierung und speziell Robotik Menschen mit diversen soziokulturellen Hintergründen eine bessere Partizipation an Kunst, Kultur und Technik ermöglicht werden?

Bi

Bibliothek

Welche neuen Impulse für die tägliche Arbeit an kulturellen Orten, wie etwa Bibliotheken, die ebenfalls unter dem Einfluss des digitalen Wandels stehen, können aus einer transdisziplinären Zusammenarbeit an der Schnittstelle zwischen Kunst und Robotik entstehen?

4all

Alle Termine, News und Vorträge auf einem Blick finden Sie hier!

StipendiatInnen

Janne Höltermann und Friedrich Weber Goizel betrachten die Bibliothek als einen sozialen Raum und einen besonderen Ort des Austauschs. Sie sehen, dass sich die gesellschaftliche Rolle der Bibliothek gerade verändert und dass sie dadurch an Bedeutung gewinnt. Jeder von ihnen vertritt einen partizipativen, transparenten und technikaffinen Kunstbegriff, allerdings auf unterschiedliche Weisen.

Friedrich Weber Goizel

Die Robotik ist der Punkt, an dem das Digitale in unser Gebiet tritt, uns sozusagen auf eigenem Boden plötzlich gegenüber steht und nach den Regeln spielen muss, die für unsere ganz konkrete, erfahrbare, analoge Welt gelten.

Einblicke in das Projekt

Begleiten Sie den künstlerischen Prozess: Skizzen, Entwürfe und Gedanken zu aktuellen Fragestellungen der StipendiatInnen finden Sie hier.

Janne Höltermann

Die Kunst kann mit Übertreibung und Abstraktion arbeiten um entfremdete, nicht benutzbare oder nicht existenzfähige Räume und Objekte zu schaffen. Diese Darstellungen erheben nicht den Anspruch objektiv zu sein, sondern sind eine Art und Weise Fragen zu stellen.

Team

Sonja Schillings

Projektleitung

Heike Wiesner

Professur für Betriebliche Informations- und Kommunikationssysteme

Holger Zimmermann

Dipl. Medieninformatiker

Maximilian Mathot

Software Engineer

Danilo Vetter

Leitung Bibliotheken Pankow

Antje Haußner

Janusz-Korczak-Bibliothek

Johanna Buttler

Assistenz der Projektleitung

Catharina Tschishkow

Stadtteilbibliothek Buch

Julia Bergmann

Projektbegleitung Design Thinking

Maria Sadowski

Stadtbibliothek Pankow

Förderung & Projektpartner

KuRoBi4all wird entwickelt im Rahmen von „dive in. Programm für digitale Interaktionen“ der Kulturstiftung des Bundes, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Programm NEUSTART KULTUR. 

Welche Potentiale hat eine künstlerische Perspektive auf digitale Technologien, ohne einen steten Fokus auf Effizienz und Produktivität, um einerseits Kunst erlebbar zu machen und andererseits einen anderen – partizipativen – Blickwinkel auf den technologischen Wandel insgesamt zu ermöglichen?Kann durch Digitalisierung und speziell Robotik Menschen mit diversen soziokulturellen Hintergründen eine bessere Partizipation an Kunst, Kultur und Technik ermöglicht werden?Welche neuen Impulse für die tägliche Arbeit an kulturellen Orten, wie etwa Bibliotheken, die ebenfalls unter dem Einfluss des digitalen Wandels stehen, können aus einer transdisziplinären Zusammenarbeit an der Schnittstelle zwischen Kunst und Robotik entstehen?